Im Jahre 1978 kam die Anregung zur Gründung einer Hexengruppe von Rosi Schwald. Die elf Interessentinnen  beteiligten sich zum ersten mal am Umzug in Zell als Putzwiber der Hausen- er Schule. Mitte des Jahres 1979 entschied man sich dann für Stoff und Farbe für das neue Häs, das   die Hausener Fasnacht beleben sollte. Im Oktober 1979  	wurde die Narrenzunft in den Verband Oberrheinischer Narrenzünfte aufgenom- men. Bei dieser Veranstaltung waren auch zum ersten mal zwei Vertreter der Hexen- gruppe dabei, nämlich Brigitte Trefzer und Marietta Metzger. Am Zunftabend 1980 wurde die Maskengruppe “Huusemer Dorfhexe” dann offiziell vorgestellt.  Die elf Gründungsmitglieder waren: Rosi Schwald, Brigitte Trefzer, Marietta Metzger, Hilde Lenz, Evelyn Vodenik, Susanne Trefzer, Sigrid Wechlin, Doris Spieth, Rosi Greiner, Hanne- lore Rümmele und Waltraud Cavalucci. Seither bereichern die “Huusemer Dorfhexen” in  bewährter Form den Zunftabend der NZH und die Straßenfasnacht im Hebeldorf.  Schon im Kirchenzensurbuch vom 18. Mai 1800 war von Dorfhexen in unserem Gemein- debann die Rede. Hier ein Auszug aus dem Dorfbuch Behringer / Zumtobel aus dem Jahr 1935. Unter der Rubrik “Huusemer Allerlei” ist darin zu lesen:  Um die zit vo 1800 het schiints der Hexeglaube no e recht großi Rolle gspielt. Me mueß  aber zuge, aß es au 100 Johr spöter no viel Hexegläubigi ge het, jo und’s würd nit ganz  sicher si, öb si hüt alli usgstorbe sin. Friili tritt hüte der Hokuspokus in e weng andere  Forme uf, aber dört wo ufere Meß oder ufem Chalte Märt ain gschickt gschickt der- gliiche tuet, er chönn sini Mitmensche eweng in ihre Schicksalsbuech güggele lo, isch de  Zuelauf recht groß. Me brucht also üner eusi Vorfahre nit gar so arg d’Nase rümpfle. in  eusem Dorf sin die letzte “Hexe” erst vor e paar Johrzehnte gstorbe. Die ältere Lüt unter eus  häns no guet gchennt, si chönne si au no an der letzt Hexemeister erinnere, dä ungfähr zue  der gliiche Zit gstorbe isch. Wo’s Hexe ge het, hän d’Hexemeister viel z’tue gha. Meistens hän si e weng öbis  verstande vo de tierärztliche Chunst und au in der Naturheilchundi hän se si usgchennt, aber’s wichtigst isch  ebe doch der Hokuspokus gsi, je größer der gsi isch, um so mehr hän d’Lüt Vertraue gha zuem Hexemeister  und jede Doktor sait jo, aß ohni’s Vertraue vom Chranke e Arzt nit viel usrichte chönn. Wo der Hexemeister  mit em gheimnisvolle 6. Buech Moses agruckt isch ( in der Bible si glaubi 5 agführt ), mit däm er sogar im  Teufel het chönne Mooris lehre, do ischs mit de Hexechräfte Mattis am letzte gsi. Der letzte Husemer Hexe- meister het e guete Ruef gha. Vo wit her sin d’Lüt zuenem cho, wänn si in Hexesache Rot und Hilf brucht hän.  Me mueß sage, er het au öbis chönne und isch ne recht gscheite und erfahrene Metzger gsi. Aß d’Lüt eifach  hän welle an Hexe glaube, dodefür het er jo nüt chönne. Er isch aber uf jede Fall viel besser dra gsi, aß die  arme Fraue die als Dorfhexe verschraue gsi sin. Was möge amig die Fraue au glitte ha unter dene dumme  und recht bösartige Bschuldigunge! ‘s isch e recht schwarz Kapitel us der Vergangeheit.      Marietta Metzger, Michael Brugger
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